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Gesundheit

Der Samojede zählt noch zu den robusten, gesunden Hunderassen. Dennoch können gewisse Krankheiten wie auch Erbkrankheiten auftreten. Durch strenge Zuchtbestimmungen versucht man Krankheiten, speziell Erbkrankheiten so gering wie möglich zu halten. Angaben zu HD (Hüftgelenksdysplasie) und Augenerkrankungen sind bei den Hunden auf der Ahnentafel vermerkt.

Sollte Ihr Hund einmal wegen einer Behandlung geschoren werden, so ist es besser darauf zu verzichten und die Stelle statt dessen mit einer Schere kurz schneiden. Viele Hunde reagieren auf die Schurstelle oft mit zusätzlichen Überreaktionen und kratzen und beissen sich dort. Lässt sich das scheren nicht vermeiden, so pflegen Sie diese Stelle danach mit Ringelblumensalbe.

Körpertemperatur des Hundes:
Die normale Temperatur beträgt 38° - 39°. Unter 38° spricht man von Untertemperatur, über 39° von Übertemperatur.
Nach starker körperlicher Anstrengung kann die Temperatur für kurze Zeit höher als 39° sein.
Bei trächtigen Hündinnen fällt ca. 48 Stunden vor der Geburt die Temperatur manchmal bis auf 35°. Ein kontinuierlicher Temperaturanstieg bedeutet, das die Geburt unmittelbar bevor steht.

Erklärung zu den Angaben auf der Ahnentafel:

HD A
 
HD frei. Der Hund hat einwandfreie Hüften
 
HD B
 
Übergangsform. Der Hund ist HD frei, die Hüfte könnte allerdings etwas besser sein.
 
HD C

 
Leicht Form einer Hüftgelenksdysplasie. Hunde mit diesem HD Grad haben in der Regel keine Probleme in der Bewegung, sind aber in der Schweiz von der Zucht ausgeschlossen.
 
HD D

 
Mittlere HD. Hunde mit diesem Befund haben meist mit zunehmenden Alter Probleme in der Bewegung. Sie sind von der Zucht ausgeschlossen.
 
HD E
 
Schwere HD. Diese Hunde haben in der Regel immer Schmerzen in der Bewegung und sind von der Zucht ausgeschlossen.
 

► Infos zum Thema HD (Hüftgelenksdysplasie)
 

Augen o.B.
 
Der Hund war zum Zeitpunkt der Untersuchung frei von erblichen Augenerkrankungen.
 
Distichiasis

 
Einzelne oder mehrere Wimpern wachsen aus den Talgdrüsen des Lidrandes heraus in Richtung des Auges. Dieser Befund ist nicht zuchtausschliessend.
 
Goniodysplasie




 
Auch Glaukom oder Grüner Star genannt. Es handelt sich um eine Veränderung des Kammerwinkels, wobei der Augeninnendruck erhöht ist. Mit Hunden welche den Befund Goniodysplasie aufweisen darf gezüchtet werden. Der Deckpartner jedoch muss frei von diesem Befund sein.
Hat ein Hund bereits ein Glaukom entwickelt, ist dies zuchtausschliessend. Glaukom ist für den Hund sehr schmerzhaft und führt meist zur Erblindung.
 
Katarakt
 
Auch Grauer Star genannt. Hunde mit diesem Befund sind von der Zucht ausgeschlossen
 
Corneadystrophie

 
Veränderung der Hornhaut welche erblich oder ernährungsbedingt sein kann. Hunde mit diesem Befund sind zur Zucht zugelassen. Der Deckpartner muss aber frei von diesem Befund sein.
 
HC aa Dies bedeutet, der Hund hat den Befund Katarakt
HC Aa Dies bedeutet, der Hund ist Träger des defekten Genes
HC AA Dies bedeutet, der Hund ist homozygot frei

► Infos zu vererbten Augenerkrankungen bei Hunden
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Gentests:

Dank modernster Technik schreitet die Genforschung zügig voran. Für die Rasse Samojede sind unseres Wissens folgende Gentest erhältlich:

- Bestimmung der Haarlänge
- PRA
- Retina Dysplasie

Links zu Laboren welche in der Genforschung tätig sind:

►Laboklin
Optigen

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Weitere Links zu verschiedenen Hundeerkrankungen:

Artikel zu Thema Überhitzung

► Infos zum Thema Scheinträchtigkeit

► Impfschema

► Infos zum Thema Canine-Herpes Infektion

► Trächtigkeitkalender

► Infos zum Thema Zecken

► Infos zum Thema Hundegeburt

► Infos zum Thema Magendrehung

► Infos zum Thema Hauterkrankungen bei Hunden

► Infos zum Thema Magen-Darm Erkrankungen

► Infos zu diversen Themen der Hundekrankheiten

► Krebserkrankung bei Hunden

► Infos zum Thema Darmverschluss

► Infos zum Thema Zwingerhusten

► Homöopathie bei Hunden

► Vergiftungen bei Hunden

Coronavirusbedingte Durchfälle bei Schlittenhunden

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Schlittenhunden

Empfehlungen für eine SCHLITTENHUNDEAPOTHEKE

Bewährte Hausmittel:

Achtung!!! diese Tipps ersetzen keinesfalls den Tierarztbesuch sondern sind als Erste Hilfe bei kleineren Übeln gedacht.

-
Bei Magen- Darmverstimmung hilft die mehrmalige Gabe von rohem Sauerkraut (ca. 3 Esslöffel pro mal, 3 x täglich). Dies reguliert den Bakterienhaushalt

- Um die körpereigene Abwehr zu stärken hilft das natürliche Antibiotikum "Propolis" (Bienenprodukt). Vorzugsweise verabreicht man den Hunden im Herbst während einer 3-wöchigen Kur täglich eine Messerspitze des Pulvers.

- Getrocknete Brennnesselblätter einmal wöchentlich verabreicht, sind Blut bildend.

- Tränende, entzündete Augen behandelt man mit abgekühlten Schwarzteebeuteln.

- Bioresonanz hilft bei diversen Problemen ► Hier gibt es Infos zu Bioresonanz und Homöopathie

Kennen Sie ebenfalls bewährte Hausmittel? Gerne nehmen wir diese in die Liste auf.